Berechnung:
Der BMI gibt Masse pro Fläche an. Um die Fläche zu berechnen wird einfach die Körpergröße mit dich selbst multipliziert. Auf diese Weise berechnet man die Fläche eines Quadrates, aber nicht eines Menschen. Verschiedene Körperbau-Typen werden überhaupt nicht berücksichtigt.
Einstufung:
Der Body Mass Index ist letztlich nur eine Zahl, deren Interpretation dann wieder eine andere Sache. Die starre Einteilung der WHO (unter BMI Bedeutung) berücksichtigt keine weiteren Faktoren wie z. B. das Alter. Das wäre aber dringend geboten. Sportler haben sehr schnell einen BMI über 25 und gelten damit als Übergewichtig.
Hier sehen Sie zwei männlicher Körper mit einem annähernd gleichen BMI. Der Linke ist trainiert und hat entsprechend viele Muskeln, der Rechte hat einfach mehr Fett-Masse. Über die Fitness sagt in diesem Fall der Body Mass Index nichts aus. (Quelle: Grafiken mit MakeHuman erzeugt).
Fazit:
Ob jemand gesundheitliche Probleme aufgrund seines Gewichtes zu erwarten hat, kann durch den BMI niemals bestimmt werden. Wie sagt man so schön: "Würde ein Metzger den Fettanteil eines Schweins über den BMI bestimmen, wäre ihm schon lange die Zulassung entzogen". Wobei es auf den Fettanteil nicht allein ankommt, sondern auf dessen Position. Das sogenannte Eingeweidefett ist letztlich das Kritische. Darüber sagt der BMI nichts aus.
Natürlich wird jemand mit einem BMI von über 40 zu dick sein, aber das entspricht z. B. einem Gewicht von 122,5 kg bei einer Größe von 1,75 m. Mal ehrlich, muss man echt den BMI ausrechnen, um zu merken, dass das etwas zu viel ist?
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